Basis – Produkte

 

Vorwort

Jede Haut hat ihre eigene Physiognomie; man teilt sie ein in ver­schiedene Hauttypen. Unsere Grundserie ist auf diese ver­schie­denen Hauttypen ausgerichtet. Da jedoch jeder Hauttyp nicht nur physika­lische, sondern auch individuell unterschiedliche Eigen­schaften aufzu­weisen hat, die z. B. in der Empfindlichkeit gegenüber bestimmter Stoffe begründet ist, wurden für jeden Hauttyp zwei oder mehrere Cremes zur Auswahl geschaffen. Für die trockene und empfindliche Haut bietet sie eine Reihe von Produkten, die als SENSITIV-SERIE zusammengefasst sind. Die normal empfindlichen, feuchtigkeitsarmen und anspruchs­vollen Hauttypen finden in der VITAL-SERIE optimale Behandlungsprodukte, während für die fettige, großporige und unreine Haut eine SEBORRHOE-SERIE zur Verfügung steht. Auch die Akne-Haut findet in der Grundserie ein spezielles Anwendungsprogramm, die ANTI-AKNE-SERIE. Wichtig für die systematische Pflege der Haut ist es, dass man auf­einander abgestimmte Präparate verwendet. Die Möglichkeiten zur Herstellung von Kosmetika sind sehr vielfältig und nicht alle Präparate sind immer miteinander verträglich. Deshalb stets darauf achten, dass man nur Produkte zusammen verwendet, die auf gleicher Basis auf­gebaut sind; wenn das nicht klar bestimmbar ist, sollte man Präparate verschiedener Marken nicht untereinander verwenden.

Bei der Behandlung der Haut sollte man auch berücksichtigen, dass sie wie jedes Organ des menschlichen Körpers einen Funktions­mecha­nismus besitzt, welcher bei Mangelerscheinungen anspricht und ver­sucht, den signalisierten Mangel zu beseitigen. So wirkt sich jede noch so gut gemeinte Pflegeübertreibung zum Nachteil der Haut aus. Behandelt man eine trockene und empfindliche Haut mit übertrieben fetten Pflegeprodukten, so kann das über einen längeren Zeitraum da zu führen, dass diese Haut noch trockener wird, weil sie nämlich dieses Fettüberangebot als Mangel bzw. als Dysfunktion betrachtet und ihre eigene Talgproduktion noch weiter reduziert. Das Gleiche gilt auch im umgekehrten Sinne für die fettigen Häute, bei zu geringem Fettangebot von außen oder gar bei starkem Fettentzug reagieren sie mit verstärk­ter Fettproduktion. Einige Kosmeti­kerinnen haben schon ganz hervor­ragende Ergebnisse mit einer so genannten Contratherapie erreicht, d. h., sie haben bewusst über einen längeren Zeitraum die fettige Haut mit extra fetten Cremes behandelt. Das führte dazu, dass sich das Hautbild erst einmal ver­schlechterte, nach und nach drosselte die Haut jedoch ihre eigene Fettproduktion, sodass sich allmählich eine Normalisierung einstellte. Dieses Verhalten muss jedoch nicht unbedingt für jede Haut zutreffend sein, aber es stellt eine weitere Möglichkeit der Behandlung dar. Es wäre also durchaus einen Versuch wert, diese Methode, wenn alles andere versagt, einmal auszu­probieren.

Unsere Basis Serien: